Hautkrankheiten

Klassische Dermatologie

Neurodermitis und Psoriasis – Chronische Entzündungen des Hautorgans

Neurodermitis und Psoriasis sind häufige dermatologische Krankheitsbilder und zeigen meist einen chronischen, aber auch schubweisen Verlauf. Die Ursachen sind vielfältig und bedürfen einer genauen Untersuchung der Betroffenen. Insbesondere Neurodermitispatienten weisen neben dem quälenden Juckreiz und den Hautausschlägen – insbesondere an Ellenbeugen und Kniekehlen – eine Vielzahl von Allergien auf. Eine allergologische Abklärung ist sinnvoll für einen dauerhaften Therapieerfolg sinnvoll.
Psoriasispatienten zeigen vor allem an den Streckseiten wie Ellenbogen, Kniescheiben und Schienbein auffallende stark schuppende und fest haftende Plaques. Durch neue Forschungsergebnisse der letzten Jahre zeigte sich, dass die entzündlichen Prozesse, welche sich bei einer Psoriasis abspielen, nicht nur das Hautorgan, sondern auch Gelenke sowie das kardiovaskuläre System schädigen können. Deshalb sollten Psoriasis- oder auch « Schuppenflechte »-Patienten immer in Bezug auf mögliche Begleiterkrankungen wie Arthritis, Diabetes mellitus oder Bluthochdruck mituntersucht werden.

Beide Erkrankungen sind in der Regel durch einen erfahrenen Dermatologen gut zu unterscheiden.
Die erfolgreiche Behandlung von Neurodermitis und Psoriasis stützt sich immer auf zwei Säulen – zum einen die richtige, regelmäßige Hautpflege und zum anderen die enge Kooperation des Patienten mit seinem Hautarzt um einem neuen entzündlichen Krankheitsschub vorzubeugen. Somit sind nur in seltenen Fällen systemische Therapien mit Tabletten oder Spritzen notwendig.

Das Ziel der HAUTarztpraxis Rheda-Wiedenbrück ist es, zusammen mit den Patienten ein ganzheitliches, auf jeden einzelnen indiviuell angepasstes Therapiekonzept, zu entwickeln.

 

Akneerkrankungen

Bei einer Akne handelt es sich nicht nur um Hautunreinheiten und unschöne Pickel, sondern um eine erstzunehmende Hauterkrankung, die unbehandlet zu bleibenden Narben führen kann.
Im allgemeinen liegt eine Verhornungsstörung der Haarfollikel der Haut zugrunde. Diese Verhornungsstörung führt über verschiedene Zwischenstadien zu bakterieller Besiedlung und Ausbildung entzündeter Knötchen (« Pickel »), die kosmetisch stören und ausgeprägte Entzündungsvorgänge entstehen lassen. Es gibt verschiedene Faktoren, die zu der Entstehung einer Akne führen können. Insbesondere hormonelle Veränderungen wie in der Pubertät, der Schwangerschaft, aber auch aufgrund anderer Erkrankungen  – (z.B. polyzystische Ovariasyndrom) zählen dazu. Medikamente und hormonelle Präparate (z.B. Muskelaufbau-Präparate) können ebenfalls akneähnliche Hauterkrankungen hervorrufen. Ebenso unterscheidet man verschiedene Formen der Akne. Daher sollten für eine erfolgsbringende Behandlung  mit einem langanhaltenden Therapieerfolg die Behandlung der Akne in den Händen erfahrener Dermatologen liegen. Der gezielte Einsatz spezielle Cremes und Gele, die die o.g. Entzündungsprozesse mindern, sind nur eine Säule der Behandlung, welche durch eine umfassende Beratung zur Hautpflege und –reinigung ergänzt wird. Die Kombination mit medizinischen Peelings rundet das ganzheitliche Therapiekonzept ab, soll die  verschiedenen Stadien o.g. Entzündung angreifen.

 

Rosacea

Rosacea beschreibt eine chronische Hauterkrankung des Gesichts. Die Entstehung und Ursache ist weitestgehend unbekannt. Generell wird die Erkrankung in drei Stadien unterteilt.

  • Stadium 1 : Rötungen und Weitstellung der Gefäße
  • Stadium 2 : Bildung von Knötchen (Pickel)
  • Stadium 3 : Verstärktes Wachstum der Talgdrüsen (Phyme)

Durch die dauerhafte geröteten Wangen im Gesichtsbereich, welche sich durch beim Sport, in der Sonne oder auch in Stresssituationen noch verstärken kann,  ist die Lebensqualität oft deutlich beeinträchtigt. Auch das Fortschreiten bis hin zu einem Rhinophym (im Laienmund « Trinkernase ») bereitet vielen Betroffenen Sorge. Unsere Patienten der HAUTarztpraxis werden mit einem modernen Laser behandelt. Teleangiektasien und Couperose werden durch die schnelle und wirksame Behandlung reduziert. Durch eine geringe Melaninabsorption ist es auch möglich dunklere Hauttypen zu behandeln. Ein innovativer Scanner mit integrierter Hautkühlung, zur Behandlung von größeren Arealen macht die Behandlung sehr schonend. Ihre Haut wirkt schon nach einer Behandlung gesund und natürlich !

 

Immunologische Erkrankungen

Immunologischer Erkrankungen können auch die Haut und Hautanhangsgebilde wie Haare oder Nägel betreffen. Dazu zählen die sogenannten Autoimmunerkrankungen, z.B. der Lupus Erythematodes, die Dermatomyositis oder die Sklerodermie. Einige Autoimmunprozesse gehen mit der Bildung von prallen oder schlaffen Blasen einher, so der Pemphigus vulgaris oder das bullöse Pemphigoid.
Das klinische Erscheinungsbild dieser Erkankungen ist sehr variabel. Darum sollte jede akute oder chronische Bildung von Blasen oder Bläschen, neu aufgetretene Hautverhärtungen oder unklare Hautverfärbungen von einem Facharzt im Hinblick auf eine Autoimmunerkrankungen untersucht werden.

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